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Wenn die Beziehung in die Krise gerät, sind die Eheleute nicht die einzigen, die leiden – auch Kinder sind betroffen.
Kinder sind sensibel und haben feine Antennen.

Aus einer Studie, die man mit 63 Vorschulkindern durchführte, zeigten die Kinder aus Familien in denen zwischen den Eheleuten Feindseligkeit herrschte, verglichen mit anderen Kindern, chronisch erhöhte Werte an Stresshormonen.
Die biologische Diagnose von extremen Stress drückt sich bei Kindern in ihrem Verhalten aus.
Diese Kinder wurden bis zum Alter von 15 Jahren begleitet, und es wurde festgestellt, dass die Kinder verglichen mit Gleichaltrigen, viel häufiger die Schule schwänzten, an Depressionen litten, Mobbing erfahren mussten, schlechte Noten erreichten und Verhaltensstörungen (vor allem Aggressionen) an den Tag legten.

Ich höre in meiner Praxis häufig die Überlegungen der Eltern „zusammen zu bleiben wegen der Kinder“.
Es ist nicht klug, an einer Beziehung fest zu halten aus diesem Grund. Es wirkt sich vielmehr schädlich aus, Kinder in einer Familie aufwachsen zu lassen, die von der Feindseligkeit oder dem Schweigen zwischen den Eltern geprägt ist.

Eine friedliche Scheidung ist besser als eine Ehe im Kriegszustand.

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